Am Mittwoch, dem 30. September 2026, besuchte Apostel Schnaufer die Gemeinde Seewald, wozu die Gemeinde Röt sowie die Bezirksämter und Gemeindevorsteher des Bezirks Freudenstadt eingeladen waren.
Der Gottesdienst wurde vom gemischten Chor und dem Männerchor der beiden Gemeinden musikalisch umrahmt. Als Grundlage des Gottesdienstes diente das Bibelwort aus Lukas 12, Verse 16 bis 18:
Das Gleichnis vom reichen Kornbauern.
Apostel Schnaufer beschrieb den Kornbauern in diesem Gleichnis als „reichen, armen Mann“, der nur auf das Irdische konzentriert war und dessen Verhalten ihn einsam machte. Er war ein ichbezogener Mann, der nur zu seinem Vorteil gehandelt hatte. Er ließ sich nicht auf das Reich Gottes ein.
Das Reich Gottes ist ein Geschenk und eine Beziehung, die man sich nicht verdienen kann. Der Demütige überlegt, wie er den Nächsten größer machen kann. Freude entsteht, wenn die Beziehung zu Gott und zum Nächsten stimmt.
Apostel Schnaufer fügte hinzu, dass die Botschaft des Gleichnisses heute noch aktuell ist: „Hütet euch vor Habgier!“ Unsere Zukunftsperspektive ist das Erbe Christi.
Nach der Sündenvergebung spendete Apostel Schnaufer dem kleinen Jonas aus der Gemeinde Röt das Sakrament der Heiligen Versiegelung, was der gemischte Chor mit dem Lied „Lobsinge, lobpreise, Gemeinde des Herrn“ einleitete. Hier band er die Kernaussage des Gottesdienstes mit ein: „Die Gabe des Heiligen Geistes ist die engste Beziehung und ein Geschenk Gottes.“
Den musikalischen Abschluss des Gottesdienstes bildete der Männerchor mit dem Stück „Irische Segenswünsche (Möge die Straße)“.