Am Sonntag, 16.11.2025 fand deutschlandweit der Volkstrauertag statt. An diesem Gedenktag wird der Opfer von Krieg, Gewaltherrschaft und Terrorismus gedacht. Er findet jedes Jahr zwei Sonntage vor dem ersten Advent statt. An diesem Tag gedenkt man der gefallenen der beiden Weltkriege zivilen Opfer von Krieg, Terror und Vertreibung.oldatinnen und Soldaten, die bei Auslandseinsätzen der Bundeswehr ums Leben kamen aller Menschen, die durch Gewaltherrschaft, Verfolgung oder Genozide getötet wurden. In aller Regel finden dazu weltliche Gedenkveranstaltungen der Städte und Gemeinden auf den Friedhöfen mit einer Kranzniederlegung statt.
In Wittlensweiler haben sich die Ortsverwaltung und die örtlichen Kirchengemeinden schon seit einigen Jahren darauf verständigt,
die Gedenkveranstaltung durch einen ökumenischen Gottesdienst zu ersetzen. Der Gedenkgottesdienst wurde durch Pfarrer Daniel Müller von der evangelischen St. Gallusgemeinde Wittlensweiler,
von Herr Alois Engel dem Vertreter der katholischen Gemeinde Freudenstadt und dem Gemeindevorsteher der neuapostolischen Gemeinde Wittlensweiler Wolfgang John geleitet.
In seiner anschließenden Ansprache ging Ortsvorsteher Phillip Bohnet auf den Beschuss und der damit verbundenen völligen Zerstörung der Stadt Freudenstadt vor 80 Jahren ein.
Der Lebenslauf eines der gefallen Soldaten aus Wittlensweiler, ließ dabei erkennen, dass dies nicht nur ein anonymer Name auf der Ehrentafel ist, sondern dass dahinter ein realer Mensch steht, der ein furchtbares Schicksal erleiden musste. Der Gottesdienst wurde vom Chor der neuapostolischen Gemeinde und dem Musikverein Wittlensweiler musikalisch umrahmt.
Somit wurde aus einer einfachen Gedenkveranstaltung ein berührendes Erlebnis, das alle Teilnehmer sehr nachdenklich gestimmt hat.